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Website Responsive Digitalisierung Anleitung Suchmaschinenoptimierung SEO Webshop

Betreiben Sie einen Onlineshop oder spielen Sie mit dem Gedanken, einen digitalen Vertriebsweg für Ihre Produkte zu installieren? Vergessen Sie dabei auf keinen Fall auf die Suchmaschinenoptimierung! Die besten Produkte werden nicht verkauft, wenn sie niemand findet. Struktur, Content und die Technik des Webdesigns müssen ideal angepasst werden. Wir geben Ihnen in diesem Ratgeber die wichtigsten Tipps fürs Onlineshop SEO und teilen unsere Erfahrungen!

Slaps roof of Car - Meme

Warum eigentlich SEO für den Onlineshop? Rentiert sich das?

Suchmaschinenoptimierung ist ein langfristiger und zeitintensiver Prozess. Sie müssen Entwicklungen verfolgen, Signale der Nutzer und Suchmaschinen deuten und das alles kostet Geld. Rentiert sich der Aufwand für SEO-Maßnahmen also?

Als SEO-Agentur liegt unsere Antwort zwar auf der Hand, aber wir möchten sie untermauern: Wenn Sie eine kleine Marke führen, werden Sie kaum direkte Einstiege auf Ihren Shop verzeichnen. Ohne Suchmaschinenoptimierung wird Ihr Wunsch nach einem digitalen Vertrieb ins Leere laufen, so hart das klingen mag.

Bei lediglich zwei oder drei Besuchern pro Tag ist ein Onlineshop zwar nett, wird aber wenig zusätzliche Einnahmen bringen. Mit etwas Einsatz und Geduld werden Ihre Zugriffszahlen dank SEO steigen und Sie erhalten Kunden außerhalb Ihres persönlichen Netzwerkes.

Ein Onlineshop ist für die meisten Firmen ein größeres Projekt und kostet an sich bereits eine höhere Summe. Dieses Geld wird man langfristig aber nur dann zurückerhalten, wenn man auch in den Suchergebnissen gefunden wird. Darum ist Onlineshop-SEO unbedingt notwendig.

Tipp #1: Content ist King!

Klingt abgedroschen, ist es aber nicht. In der Vergangenheit war diese Aussage mehr Wunschdenken als Realität. Seit Jahren geistert dieser Spruch durch SEO-Kreise und dennoch sind immer wieder Links mit zweifelhaftem Inhalt gut gereiht bei Google sichtbar. Dieser Zustand wird aber laufend von Google und anderen Suchmaschinen verbessert, damit Nutzer auch wirklich hochwertige Inhalte angezeigt bekommen. Mittlerweile werden Nutzersignale von Google besser analysiert, SEO-Texte nach ihrem Schwierigkeitsgrad untersucht und die Verwendung semantisch ähnlicher Begriffe in Texten von den Suchmaschinen honoriert. Heißt: Ein gut geschriebener Text, nützliche Multimedia-Inhalte und hochwertige Informationen werden belohnt.

Versuchen Sie also, einen wirklichen Mehrwert bei Ihren Produkt- und Kategorietexten zu erzeugen, indem Sie Texte mit den relevantesten Inhalten schreiben. Geben Sie den Usern genau jene Informationen, die sie auch erwarten! Setzen Sie sich sogar zum Ziel, bessere Inhalte zu bieten, als der User selbst erhofft. Arbeiten Sie nicht nur die logischen Felder ab.

  •   Produktnamen
  •   Informationen zum Hersteller
  •   Lieferumfang
  •   Warenbestand
  •   Durchschnittliche Lieferdauer
  •   Technische Details des Produkts
  •   Hochwertige Bilder
  •   Gute Videos
  •   Anleitungen und Beschreibungen
  •   Verwendungstipps
  •   Viele Grammatikfehler
  •   Bilder in schlechter Auflösung
  •   Fehlende Produktbilder
  •   Kopierte Inhalte von Herstellerseiten
  •   Leere Produktseiten ohne Informationen
  •   Fehlende Meta Descriptions
  •   Lediglich technische Informationen
  •   Übertriebene Werbesprache
  •   Keywordstuffing

 

Tipp #2: Keyword-Recherche für die Onlineshop-Suchmaschinenoptimierung

Wie Sie grundsätzlich bei einem SEO-Text vorgehen können, erklärt Ihnen auch ein anderer Ratgeber von uns. Was ist nun speziell beim Optimieren der SEO für Onlineshops wichtig?
Es gibt zumindest zwei Arten von Keywords, die für hier wichtig sind: informelle Keywords und Keywords mit Kaufsignalen. In Neudeutsch unterscheidet man hier zwischen informational keywords und transactional keywords. Viele Shopbetreiber begehen einen folgeschweren Fehler: Sie achten nur auf Keywords mit Verkaufsabsicht.

Informelle Keywords (informational keywords): Das sind Keywords, die Ihre Produkte besser beschreiben. „[Produkt] Anleitung“ ist dafür ein gutes Beispiel, auch „Wie funktioniert [Produkt]“ und andere Fragen sind gute Beispiele dafür.

Keywords mit Kaufsignalen (transactional keywords): Wenn User in den Suchmaschinen nach „[Produkt] kaufen“, „[Produkt] online kaufen“ oder „[Produkt] bestellen“ suchen, sind das starke Kaufsignale. Die Recherchephase ist beendet und diese Nutzer sind kaufwillig. Aber auch reine Produktnamen zählen zu dieser Art von Keywords.

  itweb-Tipp:
Achten Sie auf einen Mix aus Verkaufs-Keywords und informellen Keywords. Informelle Keywords erhöhen den Traffic Ihrer Seite, was Ihnen mehr Möglichkeiten zur Analyse mit Tools wie Google Analytics oder der Google Search Console bietet. Gleichzeitig ist es natürlich möglich, dass Sie potenzielle Kunden in der Recherchephase abholen und mit guten Inhalten zum Kauf bewegen können. Eine Info-Ecke in Ihrem Shop bietet sich für diese Keywords besonders gut an.

Tipp #3: Doppelter Content (Duplicate Content)

Spider Man Duplicate Content Meme

Aus unserer Sicht ist doppelter Content bei Onlineshops ein sehr spannendes Thema. Wieso? Sie werden viele falsche Behauptungen rund um diesen Begriff im Internet finden. „Doppelter Content wird von Google automatisch erkannt und sofort abgestraft“, „mit doppeltem Content verliert ihr alle Rankings!“ und so weiter. Blödsinn.

Auch spannend: Was ist eigentlich doppelter Content?

Der Reihe nach. In der Liste weiter oben steht doch, dass kopierte Inhalte von Herstellerseiten schädlich sind?! Das ist richtig. Inhalte sollten niemals von anderen Websites direkt übernommen werden. Neben Schwierigkeiten im SEO für Onlineshops kommen hier auch rechtliche Bedenken hinzu.

Ganz anders sieht es mit internem doppelten Content aus. Nehmen wir an, dass Sie eine Produktseite mit mehreren Varianten haben, beispielsweise ein T-Shirt, das in mehreren Farben erhältlich ist. Wechselt ein Nutzer die Farbe, ändert sich auch der Link – der restliche Inhalt bleibt gleich. Viele Shopbetreiber haben hier die Angst, dass dieser doppelte Content zu Nachteilen für den gesamten Shop oder das gesamte Produkt sorgen.

Das ist falsch! Googles Senior Webmaster Trends Analyst John Müller hat vor kurzer Zeit öffentlich gesagt, dass (interner) doppelter Content kein negativer Rankingfaktor ist (Quelle).

Gleichzeitig erklärt er, dass bei doppeltem internen Content nicht alle Seiten indexiert werden. Google wählt dann jene URL aus, die am besten zur Suchintention des Nutzers passt. Das kann auch gefährlich in Hinblick aufs Webshop-SEO sein, wenn man mit mehreren Produktvarianten in den Suchergebnissen ranken will. Möchten Sie also für „grünes T-Shirt kaufen“ ebenso wie für „rotes T-Shirt kaufen“ ranken und befinden sich beide Punkte als Varianten auf der gleichen Produktseite zur Auswahl, müssen Sie Anstrengungen unternehmen, damit Google hier einen Unterschied erkennt. 

  itweb-Erfahrung:
Unserer Erfahrung nach ist es sehr wohl möglich, mit mehreren Produktvarianten zu ranken, die nahezu identischen Content liefern. Die dominante Eigenschaft der beworbenen Produkte scheint eine wichtige Suchintention zu treffen, weshalb wir hier mit guten Rankings belohnt werden.

Was ist noch zu beachten beim Onlineshop-SEO? Mit Paginierung und Filterfunktion erstellen Sie reihenweise ähnliche Seiten! Achten Sie darauf, dass Sie einen Canonical Tag setzen, um ein Hauptprodukt zu wählen.

  itweb-Tipp:
Bei mehreren Produktvarianten mit sehr ähnlichem Content können Sie durch unterschiedliche H1-Tags (Überschriften), Meta Descriptions und Title-Tags bereits einiges erreichen. Beachten Sie auch die einzelnen Fotos und bearbeiten Sie den ALT-Tag dieser Bilder. Dadurch geben Sie den Suchmaschinen bereits gute Signale, dass es sich um unterschiedliche Produkte handelt.

Tipp #4: Nutzerfreundlichkeit steigern!

Nur wenn Nutzer einen benutzerfreundlichen Shop vorfinden, werden sie auch einkaufen. Es gibt so viele Alternativen auf dem Markt – bereits eine lange Ladezeit oder eine schlechte Darstellung auf mobilen Endgeräten kann ausreichen, um ihn zum Absprung zu bewegen.

Für das Shop-SEO ist daher Usability ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Google wertet Nutzersignale aus und wenn User rasch vom Webshop abspringen, wird das negative Auswirkungen auf Ihre Platzierungen haben.

Worauf ist zu achten?

  • Schnelle Ladezeiten
  • Einfache Menüstruktur
  • Responsive Design für optimale Darstellung auf Mobilgeräten
  • Übersichtliche Kategorieseiten
  • Suchfunktion bei großen Produktmengen integrieren
  • Online-Bezahlmöglichkeiten
  • Suchintention der User erfüllen – keine falschen Versprechungen!

Zeigen Sie Ausdauer!

Besonders bei neuen Websites ist es schwierig, gleich gute Rankings zu erzielen. Es klingt hart, aber warten Sie ein oder zwei Jahre, bis Ihre Bemühungen wirklich Früchte tragen. Natürlich sind auch schnellere Rankings möglich, aber bei hart umkämpften Keywords müssen Sie Geduld zeigen. Dafür werden Sie bei guter Arbeit mit mehr Traffic und einem weiteren Vertriebskanal belohnt.

 

 

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Tipp #5: Search Engine Result Page – Snippets optimieren

Die Search Engine Result Page (SERP) ist jene Seite, die den Suchenden zu einem Suchbegriff angezeigt wird. Fürs Onlineshop-SEO ist wichtig, dass Ihre Seite hier optimal dargestellt ist. Dabei sind Titel und Meta Description wichtig, um eine hohe Klickrate zu erzielen. 

Hier dürfen Sie Ihre wichtigsten Keywords platzieren und den Lesern Lust auf weitere Informationen geben. Ein Beispiel von uns:

Google Suche - Metadescription

Dieses Bild liefert ein Beispiel dafür, wie itweb in den Suchergebnissen dargestellt wird. In der Neukundenakquise über Suchmaschinen ist dieser kleine Ausschnitt der erste Bezugspunkt zum potenziellen Kunden. Sie haben wenig Platz für Informationen und müssen das Interesse von Usern wecken. Wenn Sie Ihre Meta Description nicht manuell setzen, erstellt Google automatisch einen Text aus den Inhalten Ihrer Website. Dabei kommt es aber häufig vor, dass Inhalte nicht vollständig dargestellt werden. Mit manuell gesetzten Meta Descriptions haben Sie die Chance, Ihre Click-Through-Rate zu erhöhen, also mehr User auf Ihren Shop zu bekommen.

Ein hilfreiches SEO-Tool für das Erstellen der Meta-Description ist SERPsim. Hier sehen Sie auf den Pixel genau, wie viel Platz Ihnen zur Verfügung steht. Das ist für das Erstellen der Meta Description eine große Hilfe.

Im Idealfall sind Ihre Inhalte auch so hochwertig, dass sie für ein Rich Snippet ausgewählt werden. Das sieht nicht nur schön aus, sondern hebt Ihre Seite von organischen Ergebnissen und bezahlten Kampagnen ab. Auch hier ein Beispiel von uns:

Google Suche Cookie Banner DSGVO

 

Tipp #6: Produkt- und Kategorie-Seiten optimieren

Sowohl Kategorieseiten als auch Produktseiten müssen optimiert sein. Das bedeutet, dass Sie hochwertige Inhalte benötigen, damit diese Seiten auch gute Rankings erzielen.

Vor allem die Kategorieseiten sind wichtig, weil sie in der Regel mehr Traffic auf die Homepage bringen. Das hängt aber auch vom Angebot ab: Bei sehr bekannten Produkten namhafter Hersteller kann das Verhältnis auch anders aussehen. In jedem Fall sollten sowohl Produkt- als auch Kategorieseite optimiert sein, um Rankings zu erzielen.

Wichtig ist dabei auch, dass Sie Google und Co. strukturierte Daten anbieten. Dadurch können Inhalte von der Suchmaschine besser ausgelesen und für Suchende aufbereitet werden. Der Standard für strukturierte Daten ist schema.org. Mithilfe eines Testtools von Google können Sie Ihre strukturierten Daten testen.

Tipp #7: Linkstruktur für die Suchmaschinenoptimierung

Vergessen Sie nicht auf das technische SEO bei Onlineshops! Dazu zählt für uns auch die Linkstruktur: Verwenden Sie informative Links ohne sperrige Zahlenkombinationen. Sie sollten Produkte auch immer wieder zu passenden anderen Produkten verlinken und zur Kategorie, in der sich das Produkt befindet. Natürlich ist das nur relevant, wenn Sie auch wirklich viele Produkte im Angebot haben.

Bei wenigen Produkten kann es sinnvoll sein, den Top-Seller mehrfach mit internen Links zu bewerben. Das zeigt den Suchmaschinen, dass es sich dabei um ein wichtiges Produkt handelt und im Idealfall wird es dadurch von Suchmaschinen bevorzugt behandelt.

Auch in Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit ist das hilfreich: Wenn Nutzer häufig nach einem bestimmten Produkt von Ihnen suchen, ist es für Sie vorteilhaft, wenn dieser Artikel häufig verlinkt ist. So oder so: Die interne Verlinkung ist ein mächtiges Mittel für gute Suchergebnisse.

Vermeiden Sie Links wie www.beispielshop.at/produkt/2828889713/! Verwenden Sie die Keywords ruhig in der URL.

 

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